Mittwoch, 26. August 2015

[Review] Essence - make me pretty TE

Heute möchte ich euch einige Pinsel aus der make me pretty TE von Essence präsentieren, die ich von Essence zur Verfügung gestellt bekommen habe. Vielen Dank dafür :-)
Leider habe ich das Paket erst letzte Woche erhalten, die TE gab es bei uns jedoch schon vor über einem Monat zu kaufen... Die TE gab es nur bei Rossmann und Müller, wobei sie bei Rossmann letzte Woche bereits reduziert war. Vielleicht habt ihr ja Glück und bekommt noch was ab. 

Besonders hübsch finde ich den Köcher mit dem süßen Spruch drauf und auch, dass alle Pinsel einen Spruch mit in der Packung hatten. Diese werde ich ebenfalls aufbewahren :-) In den Köcher passen theoretisch alle Pinsel der TE hinein, wobei ich gerade bei den größeren Pinseln Angst hätte, dass sie verdrückt werden, wenn der Deckel geschlossen ist. Der Köcher hat eine ganz tolle türkise Farbe und ist aus Kunstleder. Zu verschließen ist er mit zwei Druckknöpfen an den Seiten. Ich werde ihn auf meinen Schminktisch stellen, denn er ist wirklich sehr hübsch :-)




Nun kommen wir zu den drei großen Pinseln, dem orangen powder&highlighter brush, dem türkisen bronzer brush und dem pinken blush brush. Alle Pinsel liegen recht schwer in der Hand, fühlen sich daher mMn wertig an. Sie sind alle drei recht fest gebunden und auch bei mehrmaligem Ziehen an den Haaren sind keine herausgefallen.



Der orange powder&bronzer brush hat ein mMn sehr ungewöhnliche Form. Er ist Fächerförmig geschnitten und da ich bisher immer mit runden Puderpinseln gearbeitet habe, weiss ich noch nicht so recht, was ich davon halten soll. Er ist recht fest gebunden, kann aber ein wenig "aufgeflufft" werden xD Ansonsten gefällt er mir sehr gut und hier könnt ihr auch schon einen der süßen Sprüche lesen ;-)



Der türkise bronzer brush ist wirklich fest gebunden und besteht aus mächtig vielen Haaren :D Ich glaube, dass er somit den Bronzer ganz gut nur dahin verteilt, wo er hingehört. Bisher habe ich Bronzer immer mit einem Pinsel mit unterschiedlich langen Haaren aufgetragen. Auch hier ist ein toller Spruch dabei.



Der pinke blush brush ist ebenfalls recht fest gebunden und hat leicht schräg angeordnete Borsten. Solche Pinsel sind genau nach meinem Geschmack :-) Der Spruch ist hier der gleiche wie auf dem Köcher und der Pinsel hat eine ganz tolle pinke Farbe.



Nun kommen wir zu den drei kleinen Pinseln und den multi use tools. Von oben nach unten seht ihr hier:
die pinke eyeshadow blender brush, die rosane lip brush, die türkise precise eyeshadow brush und das multi use eyeshadow brush tool set.



Die türkise precise eyeshadow brush hat eine spitz zulaufende Form. Auch dieser Pinsel ist ziemlich fest gebunden und somit für das Auftragen von - wie der Name schon verrät - präzisen Linien etc. geeignet. Ich werde ihn für das Arbeiten in der Lidfalte oder als Liner für das Unterlid verwenden.

Die pinke eyeshadow blender brush ist ebenfalls sehr fest gebunden und mMn deshalb nicht so gut zum verblenden geeignet, da ich dafür doch etwas fluffigere, weichere Pinsel bevorzuge. Ich werde sie trotzdem mal austesten und sehen, ob sie zu ihrem eigentlich Zweck taugt.

Die rosane lip brush hat recht lange Haare und ist schön geschmeidig. Da ich keinen Lippenstift trage, werde ich sie wahrscheinlich zweckentfremden ;-P



Die multi use eyeshadow brush besteht aus drei Teilen. Einem abgeschrägten Pinsel (angled brush), einem Applikator (sponge) und einem spitz zulaufenden Pinsel (crease brush). Interessanterweise hat hier der Pinsel, der nahezu die gleiche Form wie der türkise precise eyeshadow brush hat, direkt die Bezeichnung "crease" erhalten, also genau das, wofür ich ihn verwenden werde. Ich finde das tool set sehr gelungen und werde es nächste Woche auf meiner kleinen Reise direkt mal austesten :-)



Nicht erhalten habe ich die beiden dunkelblauen Pinsel (eyebrow comb und concealer brush), die hatte ich mir aber schon so gekauft ;-) Den Pinselreiniger habe ich nicht ausprobiert, da ich dann doch auf die gute alte Reinigungsmethode mit Shampoo und Küchencrepp stehe.

So, ich bin dann mal Pinsel waschen :-)

Donnerstag, 6. August 2015

Aktuelle Hautreinigung – Hautunreinheiten bekämpfen

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An schlechter Haut leide ich schon seit meiner Pubertät. Mal habe ich Wochen oder sogar Monate ohne jegliche Unreinheit und dann kommt Schlag auf Schlag ein Ding nach dem anderen.  So leider auch aktuell. Zeit, dem ganzen den Kampf anzusagen.

Meine Routine zeigt glücklicher Weise auch schon die erste Wirkung :)
Betroffen ist bei mir hauptsächlich die Mund- bzw. Kinnregion. Woanders verirrt sich eigentlich kaum ein Pickel hin.
Meine 7 Regeln die ich dabei beachte:
  1. Hände aus  dem Gesicht und dem Cremetöpfchen
    Unbewusst fasst man sich häufig ins Gesicht. So gelangt ständig Schmutz auf die Haut. Der Klassiker: Kinn auf der Hand aufstützen. Bei der Wahl der Reinigungsprodukte sollte man entweder darauf achten, nur mit sauberen Händen in den Tigel zu fassen, Spatelchen zu benutzen oder auf hygienische Pumpspender setzen.
  2. Abschminken & Reinigung
    Ich gehöre zu den Menschen, die schon mal eine Runde auf dem Sofa vor dem Fernseher „vorschlafen“ bevor sie ins Bett gehen. Dennoch raffe ich mich nochmal dazu auf, mich abzuschminken und den Schmodder des Tages mit einem Reinigungsmousse abzuwaschen.
  3. Sanft statt aggressiv
    Früher dachte ich immer, je aggressiver ein Produkt um so mehr Wirkung erzielt es. Nach einigen Jahren Erfahrung kann ich sagen, dass das genau verkehrt ist. Die Haut ist bereits gereizt und gerötet und wird durch scharfe Produkte noch schlimmer irritiert. Sanfte Reinigung ist das A & O – um das zu merken habe ich eine ganze Weile gebraucht.
  4. Feuchtigkeit
    Auch ölige Haut braucht genügend Feuchtigkeit, ganz speziell nach der Reinigung. Ich verwende am liebsten eine leichte, gelartige Creme, die schnell einzieht.
  5. Vorbeugung & gezielte BekämpfungEs gibt spezielle Cremes und Masken, die der Entstehung von Hautunreinheiten entgegenwirken sollen. Ich benutze seit wenigen Tagen das Effaclar Duo [+] von La Roche-Posay, das auch Pickelmale mildern soll – YouTube made me buy it. Außerdem bietet sich für nachts ein Spot-On Gel an, also ein Gel, das direkt auf den Pickel aufgetragen wird und ihn austrocknen soll. Hier habe ich allerdings noch kein Produkt gefunden welches mich überzeugt. Einige Male habe ich nun Heilerdemasken verwendet, die ich sehr gut finde!
  6. Handtücher
    Handtücher sind eine prima Sammelstelle für Schmutz und Keime. Daher nehme ich für mein Gesicht extra Handtücher, die ich sonst für nichts und niemanden verwende. Da eignen sich z.B. die kleinen Gästehandtücher von Ikea (99 ct.). Alle paar Tage wechseln.
  7. Kopfkissenbezüge
    Besonders im Sommer häufiger wechseln! Ähnlich wie in Handtüchern sammelt sich auch hier Schmutz und natürlich Schweiß. Weil ich nicht ständig die gesamte Bettwäsche wechseln möchte aber auch nicht komplett verschiedene Muster auf dem Bett will, habe ich zum Wechseln einfache, weiße Kopfkissenbezüge. Auch die gibt es günstig im Zweierpack bei Ikea (unter 10 Euro).
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Zum Entfernen des Augenmake Ups und morgens zum Abnehmen des Spot On Gels: L’Oreal Hydra Active Mizellenwasser bzw. das Pendant von Garnier.
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Tägliche Gesichtsreinigung Origins Checks and Balances Frothy Face Wash. Riecht leider furchtbar nach Zahnpasta! Zum Vorbeugen von neuen Unreinheiten und Vermeidung von roten Pickelmalen: Effaclar Duo [+] von La Roche-Posay. Zur Feuchtigkeitsspende La Roche-Posay Hydraphase Intense Legere, zieht wunderbar schnell ein.
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Ca. alle drei Tage das Fruchtsäurepeeling von Rival de Loop – ich verzichte auf grobe, mechanische Peelings (siehe Punkt 3!), nehme aber hin und wieder das Ebelin Peeling-Pad.
Essence Spot On Gel & Schaebens Heilerdemaske
Wenn doch mal alles nichts Hilft verwende ich das Spot On Gel, das gezielt auf einzelne Unreinheiten aufgetragen wird. Hier suche ich aber noch eine Alternative, die in meiner Nase nicht so sehr nach Klebstoff riecht. Die Heilerdemaske nehme ich prophylaktisch aber auch im Ernstfall. Viele schwören auf sie und ich muss sagen, dass ich sie auch sehr gut finde. Besonders Unterlagerungen sind damit schnell abgeklungen (wenn auch nicht gänzlich verschwunden).
Zum Effaclar Duo [+] von La Roche-Posay folgt noch ein Testbericht. Zunächst werde ich es aber noch ein paar Wochen testen.

Habt ihr einen Tipp für ein gutes Spot On Gel? Ganz egal, ob Drogerie oder Apotheke/Parfumerie.
Den Beitrag findet ihr auch auf wearlipstick.de



Sonntag, 2. August 2015

essence sheer & shine lipsticks No. 03, 11 & 12



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Es war zwar erst der 31. Juli aber tatsächlich hatte „mein“ dm Markt schon die neuen essence Produkte in ihrer Theke. Eigentlich nicht so meine Marke aber die Lippenstifte sind gar nicht übel. Hier hatte ich euch ja bereits schon ein paar der Long Lasting Lippenstifte gezeigt.


Auf der Suche nach einem Ersatz für 050 Flashdance, ein sheerer Lippenstift von P2 aus der Sheer Glam Reihe, habe ich mir die Farbauswahl von essence näher angesehen.
Ein farbliches Dupe dazu habe ich nicht gefunden aber dafür gleich drei andere, hübsche Farben. Und die Erste am Regal war ich auch: Alle Tester waren noch unberührt ♥ ��
Gleiche Szene bei Catrice.
Die Farben sind, wie die Reihe verspricht, nicht deckend und glänzen intensiv. Perfekt, wenn ich nur ein bisschen Farbe auf den Lippen möchte. Preislich sind die Lippenstifte sehr günstig (1,95 Euro / 3,5 g).
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Die Haltbarkeit ist dementsprechend sehr niedrig, kaum länger als ein gewöhnlicher Lippenpflegestift. So würde ich auch das Tragegefühl beschreiben. Vorteil: Man kann sich ganz gut ohne Spiegel spontan die Lippen nachziehen. Die Konsistenz ist sehr weich, man sollte also nicht zu viel Druck ausüben – 03 BFF habe ich leider unschön an den Rand der Hülse gedrückt. Hier also etwas Vorsicht walten lassen. Sie duften ganz zart und süßlich nach Vanille. Sehr Mac-ähnlich.
page swatches
03 BFF / 11 all about cupcake / 12 candy love
Insgesamt gibt es 13 Farben, ein paar davon auch mit Glitzer, die mir persönlich allerdings nicht gefallen haben.
page lips
03 BFF / 11 all about cupcake / 12 candy love
Fazit Wer ein Hauch von Farbe sucht sollte sich die Lippenstifte das nächste mal ansehen, die Nuancen mit dem Glitzer eher links liegen lassen. Für mich ein gutes Produkt, das auch noch in einer schönen Verpackung daher kommt.
Meinen Post findet ihr auch unter wearlipstick.de


Montag, 20. Juli 2015

Berlin Shopping: Urban Decay, Zoeva &other Stories

Aus jedem Urlaub bringe ich mir gerne ein Erinnerungsstück mit. Das muss nicht zwangsläufig etwas mit dem bereisten Ort zu tun haben. Ich bin einfach kein Fan typischer Urlaubssouvenirs.
In Berlin gibt es auf dem Kurfürstendamm eine Douglas-Filiale mit einem Urban Decay Counter. Die Lippenstifte lachen mich schon längere Zeit von diversen YouTube-Kanälen an und so wurde es letztlich auch einer.
Die Farbe Shame ist ein richtig dunkles Kirschrot, ein wenig gruftig und vampy aber ich trage eigentlich alles mögliche an Farben und den tausendsten Nude-Rosé Ton hätte ich nun auch nicht gebraucht. Das Finish ist schön glänzend und enthält keinerlei Schimmerpartikel.
Im Alltag tupfe ich die Farbe mit einem Finger auf die Lippen auf, so erhalte ich ein tolles, kühles Rot/Pink, dass nicht gleich alle Blicke auf sich zieht.
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Da die Farbe doch sehr krass ist, empfehle ich die Lippenkontur vorher mit einem Konturenstift nachzuziehen und einen Lippenpinsel zu verwenden. Kleine Patzer sieht man leider super schnell.
  • Inhalt 2,3 g
  • Preis 18 Euro
  • Farbe Shame
Besonders gefreut habe ich mich über die Probe, die ich zum Lippenstift dazu bekommen habe.
Eine Travel-Size der beliebten 24/7 Glide-On Eye Pencils. Das nenne ich mal großzügig!
Erhalten habe ich die Farbe LSD, ein dunkles Schwarz-Blau mit blauen Glitzerpartikeln.
Seit ich die Pinsel von Zoeva benutze, sehe ich eigentlich keinen Sinn mehr darin, die teureren Varianten von Mac zu kaufen. Mitgenommen habe ich den angeschrägten Augenbrauenpinsel 6,99 Euro (322/Brow Line) & einen Concealerpinsel 8,99 Euro (142/Concealer Buffer). Von beiden bin ich wieder sehr begeistert.
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Auch wenn der Sale schon in vollem Gange war, an Kleidung habe ich nichts gefunden. Stattdessen habe ich diese ganz dezenten, goldenen Ohrstecker gefunden.
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Das war auch schon meine kleine Ausbeute :)

Meinen Post findet ihr auch auf wearlipstick.de


Dienstag, 14. Juli 2015

Blistex Happy Lips


Der Inhalt meiner Handtasche variiert immer ein wenig. Was aber niemals fehlen darf, ist ein Lippenpflegestift, Döschen, Tübchen oder ähnliches.  Ich werde nahezu irre, werden meine Lippen trocken. Dabei kann ich mich nicht einmal über sonderlich trockene Lippen beschweren.


Von Blistex habe ich kürzlich ein kleines Paket, mit drei Happy Lips Pflegestiften bekommen (wie immer kosten- und bedingungslos).
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Die drei Sorten Erbeere, Orange und Mango sind allesamt farblose Pflegestifte. Entsprechend beduftet und aromatisiert und hinterlassen einen deutlich sichtbaren Glanz auf den Lippen.
  • Preis 1,79 Euro
  • Inhalt 3,7 g
Die Pflegewirkung würde ich als eher durchschnittlich bezeichnen. Mir persönlich sind sie ein wenig zu leicht – ich mag es lippenpflegetechnisch lieber reichhaltig.
Aus Spaß habe ich meinem Freund die drei Duftnoten mal unter die Nase gehalten und raten lassen, um welche Duftrichtung es sich handeln soll. Ich habe selbst gemerkt, dass das gar nicht so einfach ist. Auf Mango wäre ich persönlich wohl nie gekommen.
Schnupperergebnis meines Freundes
Bei Erdbeere: Himbeere? süße Kirsche? Rotes Kaubonbon?
Bei Mango: Irgendwie bitter… Mandarine?
Orange: Orange – erkannt!
Ich finde übrigens den Vergleich mit den Kaubonbons sehr treffend ��
Auf den Lippen schmecken sie süßlich und etwas bitter zugleich.
Fazit 
Lobenswert finde ich den enthaltenen Sonnenschutz. Dufttechnisch und von der Pflegewirkung bin ich leider nicht ganz überzeugt, am ehesten mag ich Orange.
Wenn ich eine Empfehlung für Blistex geben kann, dann schaut euch lieber das
Blistex Lippenbalsam im Tübchen an. Den benutzen sogar die Männer in unserer Familie – das will was heißen. Spröde Lippen bastelt er gekonnt wieder zusammen.


Den Post findet Ihr übrigens auch auf wearlipstick.de

Dienstag, 23. Juni 2015

ColourPop: Worth the hype?

Heute wird es einen etwas längeren Post geben, denn ich möchte euch meine Erfahrung mit der Bestellung bei ColourPop mitteilen und auch Swatches meiner Produkte zeigen.
Die Marke wird ja derzeit ziemlich gehyped und so habe ich mich auf Instagram mit zwei lieben Mädels zusammengetan, um gemeinsam zu bestellen. Wir haben alle lange überlegt und da es unsere erste Bestellung war auch darauf geachtet, nicht zu viel zu bestellen, da die Kosten anfangs nicht komplett überschaubar sind (dazu gleich mehr). Als dann schließlich alles feststand, gaben wir unsere Bestellung am 05.06. auf.
Die Homepage ist sehr übersichtlich gestaltet, allerdings ist die Suchfunktion der Seite noch nicht ganz ausgereift, so dass ich einige Dinge doch manuell suchen musste. Aber gut, es gibt Schlimmeres.
Kommen wir nun zu dem kleinen Problem: ColourPop liefert (noch) nicht nach Deutschland, also muss man sich einem Weiterleitungsservice, in diesem Fall Shipito, bedienen. Das wird auf einigen Blogs ausführlich erklärt, daher werde ich auf den Bestellvorgang an sich hier nicht weiter eingehen (falls ihr Fragen habt, könnt ihr die aber natürlich gern stellen).
Die Preise bei ColourPop selbst verführen einen dazu, einfach alles zu kaufen, weil es so günstig und hübsch aussieht und die Swatches im Internet und die zahlreichen Lobeshymnen machen es einem nicht gerade einfacher. Allerdings fallen neben dem Preis für die Ware selbst noch einige Kostenpunkte an, die man stets im Hinterkopf behalten sollte und die sich leider nicht von Anfang an überblicken lassen. Mit folgenden Posten könnt ihr rechnen:
  • US Sales Tax von etwa 7 - 8 % auf den Warenwert
  • 1$ Shipito-Gebühr für das Paket
  • ggf. 2$ Versicherung für den Versand nach Deutschland (inklusive erster Fotos eures Pakets)
  • den Versand nach Deutschland (in unserem Fall waren es knapp 30$)
  • 19% Einfuhrumsatzsteuer (von Warenwert + Versand + Zollbetrag; nicht mit den Zollgebühren zu verwechseln!)
Ihr seht, da kann schon einiges zusammenkommen. Es lohnt sich zwar trotzdem noch, jedoch ist es bei weitem nicht so günstig, wie man vielleicht am Anfang dachte und je nach Größe der Bestellung steigen auch alle Folgekosten. Das sollte man immer im Blick haben, wenn man sich denkt "ach, auf die 3 Lidschatten mehr oder weniger kommt es nun auch nicht mehr an".

Nach dem ganzen Hin und Her, den ich mit DHL hatte, konnte ich das Paket am 18.06. dann endlich in Empfang nehmen. Es war sehr gut zugeklebt, ich hätte es fast nicht aufbekommen :D
Als ich es dann ausgepackt hatte, sah ich erstmal sehr dicke Schaumstoffplatten. Nachdem ich diese entfernt hatte, kam jedoch die erste Ernüchterung: von unseren 23 Lidschatten waren ganze 7 gebrochen, einer sogar so sehr, dass er wirklich mehr nach losem Pigment als gepresstem aussah. Entgegen mancher Tipps im Internet bekamen wir hierfür jedoch keine Gutschrift, sondern nur den Hinweis, dass sich das Problem ganz leicht beheben lasse, wenn man ein Kosmetiktuch über die Pfännchen legt und sie neu presst. Auf eine weitere Mail von mir, dass ich es schon ziemlich unmöglich finde, so zu reagieren, wenn fast 1/3 der bestellten Lidschatten kaputt ankommen, kam bis heute keine Antwort. Macht die Sache nicht gerade besser. Man stelle sich mal vor, das würde z.B. bei MAC passieren. Nun ja.
Auf das nachträgliche Pressen werde ich unten noch einmal kurz eingehen. Hier erstmal Bilder unserer gesamten Bestellung und der Dinge, die ich schließlich behalten habe:




Außerdem waren dem Paket noch passend zu den Produkten Karten mit Pinselempfehlung, Schminktipps usw. beigelegt sowie eine Karte mit personalisierter Botschaft. Finde ich auf jeden Fall eine nette Idee auch wenn die Tipps jetzt nicht wirklich neu sind ;)





Mir war ziemlich schnell klar, dass mein Fokus auf den Lippie Stix (5$ / 1g) liegen wird, aber da ich mich bei den Lidschattenfarben nicht entscheiden konnte, gab es am Ende doch nur drei für mich: "Lumière", "Toucan" und "Grind".
Während "Lumière" ein klassisches Alltags-Mauve mit Brauneinschlag ist, war mir bei "Toucan" direkt klar, dass ich ihn brauche. Dieser Rot-Koralle-Mix schreit einfach nach Sommer. Bei "Grind" habe ich mich bewusst für eine Farbe entschieden, die ich so noch nicht habe, da ich die kleine Menge super zum Ausprobieren finde. Und wer weiß, vielleicht entdecke ich so ja lila für mich? :)




Beim ersten Auspacken dachte ich nur: "Was zur Hölle...?". Die Stix steckten nämlich alle fest und wie ich dann herausgefunden habe lag es daran, dass jede Farbe noch einen ellenlangen Beipackzettel mit den Inhaltsstoffen hatte. Diese Angaben sind übrigens bei allen Produkten sehr ausführlich, so lang habe ich sie wirklich noch nie gesehen. Aber gut, so weiß man wenigstens, was tatsächlich enthalten ist.
Mir ist beim Öffnen der Farben direkt ein starker Geruch aufgefallen, der sich jedoch je nach Farbton unterschied und mal mehr, mal weniger an Backpulver (?) erinnerte.
Das Finish ist bei allen Farben matt, dennoch finde ich sie dafür noch relativ glänzend. Die Textur ist zudem angenehm cremig und die Deckkraft sehr gut.


Auf den Lippen nimmt man gerade am Anfang noch den Geruch der Stix wahr. Dieser verfliegt jedoch, sobald sie angetrocknet sind. Die Haltbarkeit ist gut, einen Arbeitstag mit fettigem Essen und viel Trinken haben sie überstanden. Zwar sind die Farben verblasst, jedoch gleichmäßig und ließen sich gut nachziehen. Allerdings hatte ich das Gefühl, dass "Toucan" etwas fester war als "Lumière" und dadurch auch besser hielt.



Bei den Super Shock Shadows (5$/ 2g) brauchte ich eine gefühlte Ewigkeit, bis ich mich endlich entschieden hatte. Ich liebe auffällige Farben im Pfännchen und auf den Augen bei mir dann wieder nicht mehr. Als ich mich entschieden hatte, sah ich dann, dass zwei meiner Wunschfarben nur in Sets erhältlich waren. Natürlich in zwei verschiedenen und die anderen Töne dazu mochte ich nicht so gern. Irgendwann entschied ich mich aber für Sequin, Partridge und Bae.
Die Textur ist bei allen sehr cremig und auch die Glitzerpartikel spürt man kaum. Beim Verteilen wird sie dann jedoch wieder eher pudrig. Allerdings würde ich einen sehr festen platten Pinsel oder sogar Applikatoren empfehlen, um die Farbe mit voller Deckkraft aufs Lid zu bekommen. Am besten klappt es, die Farben mit dem Finger aufs Lid zu tupfen.

"A copper penny like shade with silver and gold glitter. 
Find a boy, pick him up, all day long you’ll get good..."

Sequin ist ein schöner Kupferton mit silbrigem Glitzer, die goldenen Glitzerpartikel sind mir nicht direkt aufgefallen. Wahrscheinlich sind aber einfach etwas feiner und verleihen dem Ton daher eine tolle Tiefe. Ich mag ihn sehr gern und ich glaube, er ist von allen dreien mein liebster, weil er zu vielem passt und sich dezent kombinieren oder alleine tragen lässt. Leider hatte ich den Glitzer hinterher trotz Auftragen mit dem Finger in meinem kompletten Gesicht und er war sehr hartnäckig. Dafür gefiel mir hier die Deckkraft am Lid gut.


 "A saddle brown undertone with a green duo chrome finish in a Pearlized Finish 
(pear tree not included)"

Tja, wie ihr sehen könnt hat es Partridge ganz schön erwischt (übrigens beide Exemplare und auch sonst scheinen manche Farben anfälliger als andere zu sein). Mein ganzer Schreibtisch war voll mit Krümeln, nachdem ich das Döschen geöffnet hatte. Dabei ist die Farbe an sich sehr schön, eine tolle Mischung aus grün und braun mit Schimmer. Im ersten Moment erinnerte sie mich an "C'mon Chameleon" von Catrice und tatsächlich sind die beiden sich sehr ähnlich. "Partridge" hat allerdings etwas mehr Tiefe. In jedem Fall eine Farbe, die auch solo einiges hermacht.



"Ay Bay Bay, this rich eggplant purple with an emerald, and turquoise, glittery duo chrome metallic finish is legit better than anything else."

Bae fand ich im Pfännchen mit dem blauen Schimmer auf dem dunklen Grund erst etwas...nun ja, sagen wir mal, ich dachte, das wäre doch nicht die bevorzugte Art von Farbe für mich. Beim Swatchen jedoch war ich erleichtert, da der Ton tatsächlich heller war und mehr Richtung Aubergine mit Brauneinschlag. Den hübschen Glitzer kann man jedoch trotzdem noch sehen. Auch diese Farbe kann (oder eher: konnte) ich mir solo getragen gut vorstellen. Und immerhin kam sie ganz an. :D
Allerdings finde ich den Auftrag hier schwieriger als bei "Sequin" und fand "Bae" auf dem Lid trotz Auftrag mit dem Finger leider gar nicht mehr so toll. Er sah eher aus, wie einer der schwächeren Lidschatten aus Sleeks "Vintage Romance" Palette. Der Glitzer verteilte sich sehr ungleichmäßig und irgendwie gefiel mir das überhaupt gar nicht. Ich werde der Farbe aber noch mal eine Chance geben, vielleicht kommt sie über dunkler Base ja besser raus.

Hier seht ihr übrigens das Ergebnis nachdem ich versuchte habe, "Sequin" und "Partridge" wieder zu pressen. Es klappte dank der Textur sehr gut, trotzdem bin ich nicht ganz so begeistert. Es sind zwar "nur" 5$, aber ärgerlich ist es angesichts der großen Anzahl an zerbrochenen Lidschatten doch. Ich weiß auch nicht, ob es an der Textur oder dem Wabenmuster oder an sonst was liegt, aber ich bin der Meinung, dass man da sicher etwas ändern kann. Gerade "Partridge" sieht nun schon aus, als wäre er seit Ewigkeiten in Benutzung.



Bevor die Swatches der Farben kommen, möchte ich euch noch schnell zeigen, wie mein Blush in der Farbe Jellyfish im Pfännchen ausschaut (ca. 4,5g/ 8$). Es handelt sich um schönes, knalliges Rot mit leichtem Schimmer, das sich gut schichten lässt. 
Die Textur ist übrigens mit denen der Lidschatten zu vergleichen, das hat mich echt etwas überrascht. Verteilen lässt es sich aber super und auch die Pigmentierung ist der Wahnnsin. Ich bin nur zweimal vorsichtig mit einem festen Pinsel rein und schon hatte ich fast zu viel auf den Wangen.
Das Rouge hielt den ganzen Tag trotz Schwitzen ohne zu verlaufen oder fleckig zu werden.



Hier seht ihr (v.l.n.r.) Partridge, Sequin, Bae (obere Hälfte jeweils mit Base) und Jellyfish:


Wichtig ist übrigens bei den Lidschatten und dem Rouge, sie immer wieder gut zu verschließen, da sie sonst austrocknen können.
Wer mir bei Instagram folgt, hat vielleicht schon gesehen, dass ich gestern ein Tragebild von "Toucan" und "Jellyfish" gepostet habe. Das möchte ich euch für einen besseren Eindruck hier noch einmal ohne Filter zeigen:



Insgesamt bin ich mit der Bestellung ganz zufrieden, jedoch war es eben nicht ganz so einfach, wie man sonst gerne mal liest. Es stecken doch mehr Kosten dahinter als der bloße Preis für Ware und Versand und die zerbrochenen Lidschatten dürften meiner Meinung nach einfach nicht sein. Auch der Geruch der Produkte hat mich am Anfang erstmal abgeschreckt. Ebenso finde ich die Reaktion des Kundenservice auf defekte Ware nicht so klasse. Da sind ja selbst Privatverkäufer bei etsy kulanter (und das wegen weniger schlimmen Dingen). Wenigstens ein Wort der Entschuldigung wäre angebracht gewesen, da nützt die handgeschriebene Karte im Paket auch nichts.
Was die Qualität angeht, so bin ich vor allem vom Rouge begeistert. Auch die Lippie Stix gefallen mir. Lediglich bei den Lidschatten kann ich den Hype nicht so recht nachvollziehen, da gefällt mir Inglot in Sachen Preis/ Leistung deutlich besser. Auch kann man mit den Fingern nur schwer präzise schminken und ich möchte mich jetzt nicht durch Pinsel und Base probieren (wo es auch wieder unterschiedliche Empfehlungen gibt), nur um mehr aus den Lidschatten rauszuholen. Ich würde sie jetzt nicht als Fehlkauf bezeichnen, aber falls ich dort nochmal bestellen sollte, werde ich nur einen weiteren holen, wenn die Farbe mich wirklich umhaut.

Habt ihr bereits etwas von ColourPop oder konntet ihr bisher widerstehen?
Wenn ja, wie gefallen euch die Sachen?


Samstag, 20. Juni 2015

DIY Ombré Hair - Schwarzkopf Extrem Aufheller L1+

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Manche Trends muss ich erst eine Zeit lang beobachten,  bevor ich mich dazu entschließe, dem Zug aufzuspringen oder nicht. Auch wenn ich dabei Gefahr laufe, dass es schon nicht mehr ganz so “in” ist – mir persönlich ist das glücklicherweise egal.

Bei meinen langen Haaren sind Friseurbesuche, die mit Farbveränderungen zu tun haben, immer sehr kostspielig. Nach einigem Hin und Her habe ich es dann tatsächlich gewagt, das ganze in einem Do-It-Yourself auszuprobieren.
In der Tat gewagt, denn meine Haare waren bereits braun gefärbt – hier kann so manche Überraschung lauern ;)
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Ausgangsfarbe Garnier Nutrisse 50 Mocca (hellbraun) / Schwarzkopf Blonde L+1 Extrem Aufheller
Verwendet habe ich den L1+ Extrem Aufheller von Schwarzkopf und einen normalen, schmalen Kamm.
Ich habe einzelne Strähnen bis zur gewünschten Höhe, allerdings immer leicht unterschiedlich, blondiert (jeweils in Alufolie gepackt). Hierbei sollte man darauf achten, dass man nicht zu krasse “Balken” kreiert, sonst sieht es eher nach herausgewachsenen Farbe aus, als nach einem Farbübergang.
Anmischung und Einwirkzeit nach Packungsanleitung!
Nach der ersten Blondierung war es mir noch ein wenig zu dunkel, so dass ich die Tage darauf nochmals eine zweiten Aufheller verwendet habe.
Dadurch, dass meine Haare zuvor braun getönt waren, habe ich zunächst einen ordentlichen Orange/Rot-Stich erhalten. Diesen habe ich allerdings mit dem Silbershampoo von L’Oreal (Friseurbedarf) sehr gut in den Griff bekommen. Wichtig ist, dass das Silbershampoo einige Minuten einwirken darf.
Bisher bin ich mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Gekostet hat mich der Spaß für zwei Packungen Aufheller und das Silbershampoo aus dem Friseurbedarf insgesamt ca. 20 Euro.

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